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Verbundenheit ermöglichen

Verbundenheit ermöglichen

Die Corona Krisenzeit lässt uns schmerzlich erfahren, was uns allen fehlt, wenn persönliche Kontakte und Treffen gar nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. Seit Monaten stehen unsere Pfarrheime leer, der Besuch der Gottesdienste ist nur unter Einschränkungen möglich. Ein wichtiger Aspekt des christlichen Lebens, die konkrete Gemeinschaft vor Ort, ist kaum mehr durchzuführen.

Ich habe deshalb schon früh damit begonnen, Menschen, die mir seit vielen Jahren bekannt sind, einfach hin und wieder anzurufen, um die Verbundenheit mit ihnen aufrecht zu erhalten. Die Erfahrungen sind sehr positiv. Ein Telefongespräch zeigt, wir haben diesen Menschen nicht vergessen. Die meisten Gespräche sind mehr, als nur Small-Talk.

Nun ist es ja so, dass in vielen unserer Gemeinden, die Caritasarbeit kaum mehr existiert. Caritaskonferenzen haben sich aufgelöst, Besuchsdienste können nicht mehr durchgeführt werden. Wir haben vor einigen Jahren schon darauf reagiert, indem wir die sogenannte Häusliche Seelorge in Zusammenarbeit mit der Ambulanten Pflege des Caritasverbandes entwickelt haben. Dafür steht eine Krankenschwester mit einem Stellenanteil zur Verfügung. Sie ist für diese begleitende Seelsorge innerhalb eines Seminars im Erzbistum Paderborn ausgebildet worden.

Ich kann mir vorstellen, dieses Angebot der Häuslichen Seelsorge oder begleitenden Seelsorge, um die eben beschriebenen Telefongespräche zu erweitern. Dazu wären Frauen und Männer aus den verschiedenen Teilen des Pastoralen Raumes notwendig, die diesen Dienst planen und durchführen, eine Tätigkeit, die man vom eigenen Telefon Zuhause durchführen kann. Eine entsprechende Qualifikation in der Seelsorglichen Gesprächsführung und eine regelmäßige Begleitung des Dienstes kann ich gewährleisten. Mir persönlich wäre es auch wichtig, dass dazu auch das Gebet gehört für die Menschen, an deren Leben man durch die Telefongespräche teilgenommen hat.

Wer sich eine solche Aufgabe vorstellen kann, sollte mich unter 0152 319 50 113 anrufen.

Mit der Hoffnung, ein zartes Pflänzchen des Aufbruchs in der Gemeindeseelsorge pflanzen zu können grüß Sie

Dieter Fender