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Erstkommunionvorbereitung digital

„Netze auswerfen“ digital

 Die Idee kam aus dem Bauch. Geboren aus der Not. Erstkommunionvorbereitung im klassischen Sinn macht das Virus unmöglich. Aber Online könnte doch etwas gehen. Die Netze im Netz auswerfen, das könnten wir doch versuchen.

Die Eltern der Kommunionkinder in Annen und Rüdinghausen wurden zu einem 1. Online-Elternabend eingeladen. 26 Familien von 43 möglichen meldeten sich an.

Dann die Ernüchterung. Die Technik funktionierte nicht. Es gab nur Verbindung zu 5 Familien. Ich hätte eine Lizenz beantragen müssen für 25 und mehr Teilnehmenden. Aus dem Kreis der Eltern rettete eine Fachfrau den Abend. Sie schaffte eine Verbindung über Zoom, kostenlos für 45 Minuten. Das reichte für Absprachen.

„Lasst uns unter der Woche in Ruhe,“ war die Bitte der Eltern. Homeschooling mit mehreren Kindern und Home-Office sind anstrengend und reißen an den Nerven. Also blieb das Wochenende.

Die Eltern und die Kinder wünschten sich Aktionen zur Stärkung des „Wir-Gefühls“. Sich als Gruppe, als Gemeinde erfahren, das wäre schön und hilfreich.

Dazu konnte ich Angebote machen. Einen ersten Gottesdienst online am 30.1. um 18:00 Uhr. Arbeitsmaterialien zum Thema Gemeinschaft durch die Taufe. Eine virtuelle Kirchenbesichtigung ist geplant. Zu einigen Themen habe ich mit meiner Kamera Kurzvideos gedreht.

Auch das gibt es. Machen Sie doch auch mit. Knüpfen Sie an, an die Gemeinschaft mit den Erstkommunionfamilien.

„Es wird Zeit, Jesus zu entdecken, um herauszufinden, was er für unser Leben bedeuten kann.

Jesus entdecken heißt: Gott wird Mensch …. Gott wird Mensch in Witten… Ist das nicht verrückt?

Wie kann das denn sein, das Gott Mensch in Witten wird? Habt ihr Ideen? „Gott wird Mensch in Witten, wenn….  Schickt mir doch mal eure Ideen unter dieser E-Mail-Adresse MittNachtGebet@online.de .

Gott wird Mensch in Witten, wenn wir füreinander beten. Ich mache euch einen Vorschlag: Schickt mir eure Fürbitten, alles, was euch auf dem Herzen liegt, was euch bedrückt, was ihr anderen Menschen wünscht. Ich kopiere das dann in einen Fürbittbrief, so dass man nicht mehr erkennen kann, von wem der Text ist. Diesen Brief schicke ich an all die anderen Erstkommunionfamilien mit der Bitte, füreinander zu beten. Auch hier ist die E-Mail-Adresse MittNachtGebet@online.de. Vielleicht finde ich auch Menschen in unseren Gemeinden, die mit euch beten.“

Es funktioniert. Die Kinder machen mit, die Erwachsenen bringen sich ein. Sind Sie dabei?

Mal schauen, was uns auf diesem Weg noch alles begegnet.

 

Dieter Fender, Gemeindereferent